Ist Zimt gefährlich?

Mit Stand vom 07. Dezember sind im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung in Sachsen 47 Proben verschiedener zimthaltiger Lebensmittel hinsichtlich ihres Cumaringehaltes untersucht worden.

Bei den Proben handelt es sich hauptsächlich um Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen, Zimtsterne und Spekulatius. Aber auch zimthaltiger Joghurt, Milchreis, Eis, Fruchtaufstrich und Schokolade wurden geprüft.
Für 33 Proben liegen Ergebnisse vor. Bis auf eine Probe waren bei allen Erzeugnissen die festgelegten Höchstmengen für Cumarin eingehalten. Eine Probe Sahneeis Zimt wurde als nicht sicher beurteilt und aus dem Verkehr gezogen. Die Kontrollen laufen weiter.
Laut Gesundheitsministerin Helma Orosz zeigen die bisherigen Ergebnisse, dass ein gesundheitliches Risiko bei maßvollem Verzehr nicht besteht und niemand auf den Genuss von Zimt verzichten muss.
Hohe Cumaringehalte sind darauf zurückzuführen, dass bei der Herstellung zimthaltiger Lebensmittel üblicherweise Cassia-Zimt verwendet wird, der von Natur aus einen hohen Gehalt an Cumarin aufweist. Andere Zimtsorten, wie zum Beispiel Ceylon-Zimt, enthalten dagegen wenig oder gar kein Cumarin.

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