JA zum Chemnitzer Stadion – NEIN zur Finanzierung auf Stadtkosten

Die Jungen Liberalen Chemnitz begrüßen den geplanten Neubau eines Fußballstadions für den Chemnitzer FC, lehnen jedoch das derzeit diskutierte Finanzierungsmodell des neuen Stadions ab.

André HERING (24), Vorsitzender der Julis Chemnitz, erklärt dazu: „Der Chemnitzer FC benötigt ein neues Stadion um langfristig erfolgreich Fußball zu spielen und auch in Zukunft wirtschaftlich unabhängig handeln zu können. Doch gerade die Finanzierung des Stadions über die GGG – einem 100%igen Tochterunternehmen der Stadt – halte ich für sehr fragwürdig.
 
Würde der CFC die nächsten Jahre den Sprung in die 2. Liga nicht schaffen, kämen jedes Jahr 2 Millionen Euro zusätzlich auf die Stadt zu. Hier ist die Wirtschaft, die von den neuen Werbemöglichkeiten über Jahrzehnte profitieren würde, gefordert sich an der Finanzierung und Stadionmiete zu beteiligen.“

Des weiteren wird auch der geplante Standort des Neubaus von den Jungen Liberalen Chemnitz als nicht optimal angesehen. „Frau Ludwig hat bei der öffentlichen Stadiondebatte von einem Erlebnis für die gesamte Familie gesprochen. Das fängt bei der An- und Abreise bereits
an.

Jedem Chemnitzer ist bewusst, dass der jetzige Standort Fischerwiese über eine schlechte Infrastruktur verfügt und die Parkmöglichkeiten sehr bescheiden sind. Ein Fußballstadion gehört an einen Ort, von dem eine schnelle An- und Abreise gewährleistet werden kann und genügend Parkflächen vorhanden sind. Das Sportforum oder mehrere Freiflächen direkt am Südring bieten sich hier an. So wären auch die Zusatzinvestitionen in die Infrastruktur rund um das Stadion im überschaubaren Rahmen zu halten“, fügt André HERING hinzu.

Quelle: Junge Liberale Chemnitz

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