Jährlich erkranken 18.500 Sachsen an Demenz

Derzeit gehen Experten von rund 90.000 Erkrankungen in Sachsen aus. Bis 2050 wird sich die Zahl der Erkrankten auf mehr als 180.000 verdoppeln. +++

In Sachsen erkranken jährlich 18.500 Menschen neu an Demenz. Derzeit gehen Experten von rund 90.000 Erkrankungen in Sachsen aus. Bis 2050 wird sich die Zahl der Erkrankten auf mehr als 180.000 verdoppeln. Mit Blick auf diese Prognosen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und die zum 1. Januar 2015 geplante Pflegereform schaltet die DAK-Gesundheit in Sachsen am 21. Oktober eine spezielle Demenz-Hotline. Experten beraten über die neuen, zusätzlichen ambulanten und stationären Betreuungsleistungen. Das kostenlose Angebot gilt für Versicherte aller Krankenkassen.

Die wachsende Zahl der Demenzkranken stellt auch pflegende Angehörige vor immer neue Herausforderungen. Nur wenn sie über das neue Leistungsangebot gut informiert sind, können sie eine optimale Pflege ihrer Angehörigen gewährleisten. „Gerade Menschen mit einer Demenzerkrankung werden von der Pflegereform stark profitieren“, betont DAK-Landeschefin Steffi Steinicke. Die Experten am Telefon helfen pflegenden Angehörigen dabei, sich einen Überblick zu verschaffen und geben Tipps, wie man seine Ansprüche am besten geltend machen kann.           

Die DAK-Experten sind am Dienstag, 21. Oktober 2014, von 9 bis 18 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 1016 908 zu erreichen. Weitere Infos zum Thema Pflege und Demenz gibt es im Internet und in den Servicezentren der Krankenkasse. Als interaktive Hilfe steht unter www.dak.de/pflege ein Online-Pflegeberater für alle Interessenten frei zur Verfügung.  

Ein wesentlicher Bestandteil des Reformpakets ist die Erweiterung des Leistungsanspruchs für Pflegebedürftige mit Pflegestufe Null. Mit Inkrafttreten des Gesetzes sollen auch sie Anspruch auf Leistungen wie Tages-, Nacht- oder Kurzzeitpflege haben. Im ambulanten Bereich sind zusätzliche Leistungen zur Entlastung der Pflegebedürftigen geplant, etwa Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung.       

Quelle: DAK-Gesundheit