Jahresempfang 2012 des MIT Chemnitz

Sachsen ist wie kein zweites Bundesland vor allem von seiner mittelständigen Wirtschaft abhängig.

Damit ist die Politik natürlich an einem gesunden Mittelstand interessiert. Um zu sehen, wie es den Unternehmen derzeit geht, war Ministerpräsident Stanislaw Tillich am Dienstagabend in Chemnitz zu Gast.

Wie geht es dem Mittelstand der Region Chemnitz? Der 9.Jahresempfanges der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Sachsen in Chemnitz sollte darauf Antworten geben.

Vor den rund 300 Gästen im Autohaus Schloz Wöllenstein wurde zunächst Bilanz gezogen, und die fiel durchaus positiv aus. So sei die mittelständige Wirtschaft im Freistaat vier Jahre nach der Wirtschaftskrise auf einem guten Weg.

Dennoch machen sich die Unternehmen auch Sorgen um die Zukunft, vor allem bei den Themen Fachkräftemangel, Energiewende und knappe Rohstoffe. Auch ein Abbau von Bürokratie wird bei der Politik angemahnt.

Interview: Dr. Markus Reichel – Landesvorsitzender der MIT Sachsen

Solche Empfehlungen richten sich an diesem Abend besonders an den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

Er lobte in seiner Ansprache den sächsischen Forschergeist, der den Freistaat immer wieder voranbringt. Die Sorgen des sächsischen Mittelstands sollen dagegen nicht ungehört verhallen.

Interview: Stanislaw Tillich – Sächsischer Ministerpräsident

Der Jahresempfang der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung wurde auch genutzt um ehrenamtliche Helfer auszuzeichnen. Drei MIT-Mitglieder wurden mit silbernen Ehrennadeln ausgezeichnet.

Ob die Zukunft der mittelständigen Wirtschaft in Sachsen silbern, golden oder nur blechern aussehen wird, dass wird die Zukunft zeigen.