Jahressteuerungsrate im März leicht gesunken

Die Jahressteuerungsrate in Sachsen betrug im März 2012 2,2 Prozent. Somit wurde wieder der Wert von Dezember 2011 erreicht. +++

Im dritten Monat dieses Jahres betrug die Jahresteuerungsrate in Sachsen 2,2 Prozent und erreichte nach 2,3 Prozent im Januar sowie 2,4 Prozent im Februar wieder den Wert von Dezember 2011. Besonders Waren aus den Bereichen „Bekleidung und Schuhe“ (4,4 Prozent), „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (4,2 Prozent), „Verkehr“ (3,8 Prozent) sowie „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ (3,3 Prozent) trugen zu dieser Entwicklung bei. Beispielhaft nennen ließen sich insbesondere „Kinder-“ (7,5 Prozent), „Herren-“ (4,9 Prozent) und „Damenbekleidung“ (3,8 Prozent), „Fleisch und Fleischwaren“ (5,4 Prozent), „Bohnenkaffee“ (9,2 Prozent), „Säfte“ (rund 6 Prozent), „Kraftstoffe“ (7,9 Prozent) oder „Tabakwaren“ (5,9 Prozent). Günstiger innerhalb der Jahresfrist wurden auf Ebene der 12 Hauptgruppen lediglich Geräte und Dienstleistungen der „Nachrichtenübermittlung“ (-1,6 Prozent).
Im Vergleich zu Februar verteuerte sich das Leben der sächsischen Verbraucher um 0,3 Prozent. Nach zuletzt 0,7 Prozent (Januar zu Februar) verlangsamte sich zwar der Preisanstieg, blieb allerdings in Einzelbereichen sehr markant. So zahlte man an sächsischen Tankstellen rund vier Prozent mehr für den Liter „Diesel“ oder „Superbenzin“. In den eigenen vier Wänden kamen zusätzlich höhere Preise für „Fernwärme“ (0,7 Prozent), „Heizöl“ (0,5 Prozent) und „Strom“ (0,4 Prozent) zum Tragen. Die Frühlingstemperaturen machten sich bei „Bekleidung“ (3,0 Prozent) und „Schuhen“ (1,3 Prozent), aber auch „Gartenerzeugnissen“ (0,9 Prozent) sowie „Sport- und Campingartikeln“ (0,6 Prozent) bemerkbar. Infolge der fehlenden Urlaubs- und Ferienzeit gab es hingegen bei „Pauschalreisen“ sowie im Beherbergungsbereich um fast 3 Prozent günstigere Angebote.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

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