Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft am Forschungsstandort Dresden

7.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind derzeit zu Gast am Forschungsstandort Dresden, darunter fünf Nobelpreisträger und mehr als 600 Experten aus dem Ausland.

„Ich freue mich, dass eine so große Anzahl an renommierten Wissenschaftlern schon zum fünften Mal im Rahmen des größten europäischen Physikerkongress des Jahres, den Weg an den Forschungsstandort Dresden gefunden haben“, begrüßt Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer die Gäste. „Sachsen betreibt international sichtbare und wettbewerbsfähige Spitzenforschung, auch weil es hier eine große Zahl gut vernetzter universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen gibt. Das große Interesse der Wissenschaftler aus aller Welt zeigt, dass in Sachsen diesbezüglich die richtigen Entscheidungen getroffen wurden“, ergänzt die Ministerin.

Am Standort in der Landeshauptstadt sind neben der Technischen Universität Dresden und der Hochschule für Technik und Wirtschaft außerdem 10 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aller großen Wissenschaftsorganisationen ansässig.

Die Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft – der größte europäische Physikkongress des Jahres – wird gemeinsam von der TU Dresden und dem Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden organisiert und findet vom 13.03. bis zum 18.03.2011 auf dem Campus der Universität statt. Zum Festakt der Tagung am Dienstag wird der Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Hasenpflug eine Festrede halten.

„Auch wenn Sachsen heute über eine interessante, dichte und reich gegliederte Forschungslandschaft verfügt, können wir uns darauf nicht ausruhen. Dieses Niveau zu halten, kann und wird uns nur gelingen, wenn die einzelnen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen intelligent vernetzt werden – im Freistaat Sachsen und darüber hinaus, denn wissenschaftlicher Fortschritt und interdisziplinäre Zusammenarbeit beeinflussen den Erfolg der Forschungen deutlich, wie es auch das Tagungsprogramm der DPG zeigt“, erklärt Staatssekretär Henry Hasenpflug.

Der thematische Bogen des Kongresses reicht von der Materialforschung und Nanotechnologie über Atom- und Quantenphysik bis hin zur Strahlentherapie sowie der Energie- und Klimaforschung. Dabei spielen vor allem auch die Dialoge zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft eine wichtige Rolle, die beispielsweise zum öffentlichen Tagungsprogramm wie zum Industrietag, der Industrie und Buchausstellung oder der Veranstaltung ‚Physik im Kaufpark‘, die als Vorbereitung des Kongresses in der letzten Woche stattfand, auch dem öffentlichen Publikum Spitzenforschung nahebringen soll.