Januar bisher zu warm – ab Donnerstag deutlich kälter

Nachdem der Dezember knapp 4,5 Grad zu kalt ausfiel, peilt der Januar derzeit ebenfalls eine deftige Abweichung an.

Diesmal aber in die andere Richtung: „Bisher war es diesen Monat 3 Grad zu warm“ erklärt Wetter-Experte Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET.

Zudem war der Januar bisher – wie sollte es nach der Hochwasserlage anders sein – zu nass. In der ersten Hälfte fielen bereits 75 % der sonst üblichen Regenmengen.

Die Hochwasserlage entspannt sich zunehmend. Lediglich am Niederrhein und am unteren Mainlauf steigen die Pegel noch leicht an: das gröbste ist überstanden. Regional macht allerdings der hohe Grundwasserspiegel zu schaffen. So steht in einigen Gebäuden im Keller das Wasser, obwohl diese ein ganzes Stück vom nächsten Gewässer entfernt sind.

Wie geht es weiter?
Nach einem frühlingshaften Wochenende mit Höchstwerten bis 15 Grad und teils richtig viel Sonne gehen die Temperaturen nun langsam wieder zurück. Ab Mittwoch herrscht im Südosten sogar auch am Tag wieder leichter Dauerfrost. Sonst klettert das Quecksilber auf 0 bis 4 Grad.

Auch am Wochenende bleibt es im Südosten beim Dauerfrost. Sonst werden Werte knapp über dem Gefrierpunkt erreicht. Nachts gibt es generell leichten bis mäßigen Frost.

Am Dienstag und Mittwoch kommt es zudem zu Schnee- und Regenfällen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 400 und 600 m. In den Mittelgebirgen kommen 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee zusammen.