Jeder Fünfte hatte finanzielle Einbußen durch die Corona-Pandemie

Deutschland/ Sachsen - Das Deutsche Institut für Altersvorsorge hat in einer Studie bekanntgegeben, dass jeder Fünfte in Deutschland finanziell stark von der Corona-Pandemie betroffen war. 

Acht Prozent der Bevölkerung hatten demnach Einkommensverluste von mehr als 500 Euro pro Monat. Dabei mussten elf Prozent finanzielle Mittel mobilisieren, also zum Beispiel auf Ersparnisse zurückgreifen oder Darlehen aufnehmen, wie die Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge zeigt. Dagegen hatte ein Fünftel der Deutschen keine finanziellen Einbußen, musste aber im Homeoffice arbeiten. Drei Fünftel waren nicht von der Corona-Pandemie betroffen, weder beim Thema Beruf noch beim Einkommen. 

Die Auswertung von Tiefeninterviews zeigt, dass die Corona-Krise Selbstständigen, Freiberuflern zum Beispiel in der Gastro-Branche und einkommensschwache Personen am stärksten zugesetzt hatte. Die Studie wurde im Frühjahr 2021 durchgeführt. Die darauf aufbauenden Tiefeninterviews haben im August letzten Jahres stattgefunden. 

Weitere Informationen unter: www.dia-vorsorge.de