Jeder Sachse produziert rund 80 Kilogramm Verpackungsabfall

Insgesamt rund 502 700 Tonnen Verpackungsabfälle von privaten, gewerblichen und industriellen Endverbrauchern wurden 2007 in Sachsen zurückgenommen.

Gegenüber dem Vorjahr waren das rund 18 800 Tonnen (- 3,6 Prozent) weniger. Die Verpackungsabfälle setzten sich zusammen aus gebrauchten Transport- und Umverpackungen sowie aus Verkaufsverpackungen, die jeweils getrennt eingesammelt wurden. Mehr als zwei Drittel aller Verpackungsabfälle (rund 339 800 Tonnen) waren Verkaufsverpackungen, die von privaten Endverbrauchern stammten.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entfielen somit 2007 auf jeden Einwohner Sachsens durchschnittlich 80,5 Kilogramm gebrauchte Verpackungen (2006 = 79,1 kg/Einwohner). Mit diesem Wert lagen die Sachsen erneut deutlich über dem Bundesdurchschnitt (2007 = 74 kg/Einwohner). Rund 45 Prozent (151 600 Tonnen) der bei privaten Endverbrauchern eingesammelten Verkaufsverpackungen waren Gemische aus Verpackungen (u.a. „Gelber Sack“).

Ein Drittel der zurückgenommenen Verpackungen bestand aus Glasbehältnissen, die fast vollständig nach Farben getrennt gesammelt wurden. Rund 17 Prozent der Menge (58 200 Tonnen) waren Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton. Bei gewerblichen und industriellen Endverbrauchern wurde eine Menge von rund 162 900 Tonnen Transport- und Umverpackungen sowie Verkaufsverpackungen eingesammelt (2006 = rund 185 500 Tonnen). Knapp 80 Prozent dieser Verpackungen bestanden aus Papier, Pappe und Karton (rund 126 600 Tonnen).

Quelle: Statitisches Landesamt Sachsen

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