Jeder Sachse verursacht 322 Kilogramm Abfall pro Jahr

Im Schnitt verursacht jeder Sachse 126 Kilogramm Restabfall, 122 Kilogramm Wertstoffe, 48 Kilogramm Bioabfälle aus der Biotonne und der Grünabfallsammlung. Bei den Bioabfällen liegen die Sachsen weit unter dem Bundesdurchschnitt. +++

Sachsens Haushalte erzeugten im Jahr 2013 rund 1,3 Millionen Tonnen Abfälle, das entspricht 322 Kilogramm Haushaltsabfällen pro Kopf – einem Kilogramm mehr als 2012. 

Im Schnitt verursacht jeder Sachse 126 Kilogramm Restabfall, 122 Kilogramm Wertstoffe, 48 Kilogramm Bioabfälle (aus der Biotonne und der Grünabfallsammlung), 25 Kilogramm sperrige Abfälle sowie etwa ein Kilogramm schadstoffhaltige Abfälle. Darüber hinaus werden insbesondere Wertstoffe aus Haushalten auch durch gemeinnützige und gewerbliche Sammlungen erfasst. Das waren nach den vorliegenden Angaben zusätzlich 11 Kilogramm Papier, acht Kilogramm Bioabfälle und 27 Kilogramm sonstige Wertstoffe pro Einwohner.

Damit wurden in Sachsen im Jahr 2013 nur 43 Prozent der im Bundesdurchschnitt pro Kopf gesammelten Bioabfälle aus Haushalten der öffentlichen Abfallentsorgung überlassen. Unter Berücksichtigung der gewerblich gesammelten Mengen erreichte Sachsen mit 56 Kilogramm je Einwohner die Hälfte der im Bundesdurchschnitt getrennt erfassten Bioabfälle. 

„Seit dem 1. Januar gilt in Deutschland die Pflicht, Bioabfälle getrennt zu sammeln. Den Kreisfreien Städten, den Landkreisen und den Abfallverbänden ist bewusst, dass die flächendeckende getrennte Sammlung von Bioabfällen Voraussetzung für deren hochwertige Verwertung ist“, so Umweltminister Thomas Schmidt.

Die durchschnittliche Abfallgebührenbelastung im Freistaat Sachsen betrug im Jahr 2013 54 Euro pro Einwohner. Im Schnitt musste damit jeder Bürger etwa 1,04 Euro pro Woche für die Abfallentsorgung zahlen.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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