Jeder vierte Todesfall in Sachsen auf Krebsleiden zurückzuführen

In Sachsen starben 2010 insgesamt 12 384 Personen an Krebs, 249 mehr als 2009. Mit 24,3 Prozent ist es die zweithäufigste Todesursache nach den Sterbefällen durch Erkrankungen des Kreislaufsystems.+++

In Sachsen starben 2010 nach Angaben des Statistischen Landesamtes 12 384 Personen an bösartigen Neubildungen (Krebs), 249 mehr als 2009. Damit war im Freistaat die Krebserkrankung – wie auch in den Vorjahren – mit 24,3 Prozent die zweithäufigste Todesursache nach den Sterbefällen durch Erkrankungen des Kreislaufsystems (47,0 Prozent). Die Sterbeziffer lag bei 298 Krebstoten je 100 000 Einwohner.

Bei Männern (6 820) stiegen die Krebssterbefälle gegenüber dem Vorjahr um 111 Todesfälle an, bei Frauen (5 564) stiegen sie um 138 Fälle.

Die häufigste zum Tode führende Krebsform war sowohl bei Männern (33,8 Prozent) als auch bei Frauen (36,6 Prozent) bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane. Lungenkrebs war für Männer die zweithäufigste tödliche Krebsart (1 600), während es bei Frauen der Brustkrebs (810) war.

Die Krebssterblichkeit nimmt mit steigendem Alter zu. So lag sie bei den unter 65-Jährigen bei 87 Sterbefällen (pro 100 000 Einwohner) und bei den 65-Jährigen und Älteren bei 943. Knapp ein Viertel (22 Prozent) der an Krebs Gestorbenen waren jünger als 65 Jahre.

Quelle: Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

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