Jemen: Zwei sächsische Mädchen aus Händen der Entführer befreit – Tillich erleichtert und besorgt

Die kleinen Mädchen aus einem Dorf bei Bautzen waren vor elf Monaten zusammen mit ihren Eltern und dem jüngeren Bruder im Jemen von Rebellen entführt worden. Nun gelang es Soldaten die Schwestern zu befreien.

Es herrscht Erleichterung, dass die beiden entführten Kinder wieder frei sind, doch auf der anderen Seite wächst die Angst um die Eltern und den jüngeren Bruder weiter. Medieninformationen zufolge haben die jemenitischen Rebellen die Eltern und den Bruder weiter in ihrer Gewalt.

Mit Erleichterung hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich die Nachricht von der Befreiung der Kinder im Jemen aufgenommen. Zugleich äußerte er sich aber auch sehr besorgt über den Verbleib der Eltern und des jüngeren Bruders.

„Ich bin froh, dass die beiden kleinen Mädchen frei sind“, sagte Tillich am Dienstag in Dresden. „Gleichzeitig mache ich mir große Sorgen, weil ich nicht weiß, wie es den Eltern und dem kleinen Jungen geht. Meine Gedanken sind bei der Familie, über die so viel Leid gekommen ist.“

Medienberichten zufolge geht die Familie nahe Bautzen davon aus, dass die jüngere Bruder tot ist. Allerdings wurde dies von Regierungsseite bisher nicht bestätigt.