Jena: Opfer rechter Gewalt wurde operiert

Gestern hat DGB-Regionsvorsitzender Hron seinen Kollegen in der Universitätsklinik Jena besucht. Der Mann wurde letztes Wochenende im Zuge der „Geh denken“ Veranstaltungen in Dresden brutal von Rechtsextremisten an einer Autobahnraststätte zusammengeschlagen.

Dem Kollegen von der Mitgliedsgewerkschaft IG BAU, der von Rechtsextremen auf der Autobahnraststätte „Teufelstal“ so brutal misshandelt wurde, geht es nach der gestrigen Operation den Umständen entsprechend gut. Hron drückte in der Universitätsklinik Jena für die Veranstalter von GEH DENKEN und der DGB-Heimatregion noch einmal tief empfundene Solidarität gegenüber dem Verletzten aus.

Im Namen vieler Kolleginnen und Kollegen und der Dresdner bedankte sich Hron für die Unterstützung am vergangenen Wochenende und drückte sein Bedauern über die schwere Verletzung aus. Zahlreichen Gäste aus vielen Städten und Gemeinden hatten die Dresdner bei ihren Bemühungen unterstützt, dem Rechtsextremismus ein Stoppsignal zu setzen.  

„Die Tat muss auch dem letzten Zweifelnden zeigen, mit welchen Methoden und mit welcher Gesinnung die NPD und ihre Helfershelfer unterwegs sind. Wir alle dürfen diese Gewalt nicht dulden. Es gibt keine Toleranz gegenüber den Intoleranten,“ erklärte Hron nach dem Besuch im Krankenhaus.  

Die Gewerkschaften erwarten nunmehr, dass die Schuldigen ausfindig gemacht und bestraft werden. An der Tat waren auch mehr als drei Schweden beteiligt. Da sollte man sich nichts vormachen. „Wir wissen auch, dass es auch in Sachsen weitere Angriffe und Leichtverletzte bei der An- und Abreise gegeben hat.“

Die Veranstalter erwarten konsequente Strafverfolgung durch die Behörden.
„Die Opfer müssen jetzt die Solidarität von uns allen erfahren und sich darauf verlassen, dass sich entsprechende Vorfälle nicht wiederholen“, so Hron kurz nach dem Besuch in Jena.

Quelle: DGB-Dresden

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