Jetzt ist Schluss – alle Highlights zum letzten Saisonspiel des SC DHfK

Leipzig – Die Handballer des SC DHfK Leipzig mussten sich im letzten Saisonspiel gegen die Füchse Berlin geschlagen geben. Das Spiel war ein sehr emotionaler Saisonabschluss, denn es handelte sich um das letzte Spiel mit Christian Prokop als Chefcoach. Auch Marvin Sommer, Roman Becvar und Christoph Steinert spielten heute ein letztes Mal in grün-weiß.

Unter dem Jubel der über 5.100 Handballfans in der Arena kam dann endlich Christian Prokop in die Halle und wurde gebührend verabschiedet: Auch er ist jetzt Mitglied in der Hall of Fame unter dem Hallendach!

Das Spiel startete für beide Teams auf Augenhöhe. In der zehnten Minute erzielte Niclas Pieczkowski die erste Führung für die Gastgeber. Eine halbe Minute später, Leipzig in Unterzahl, nutzte Füchse-Keeper Silvio Heinevetter das leere Leipziger Tor, um wieder auszugleichen. Mit Siegeswillen und dem Publikum im Rücken gingen die Grün-Weißen in der 19. Minute durch Andreas Rojewski mit 10:8 in Führung, um die Partie auf Augenhöhe weiterzuspielen. In den letzten Zwei Minuten vor der Pause
legten die Berliner noch einmal richtig los und gingen mit 12:16 in die Kabinen.

Auch in Halbzeit zwei standen starke Füchse auf der Platte. Ruckzuck hatten sie ihren Vorsprung auf sechs Tore ausgebaut. Die Leipziger ließen sich nicht beirren kämpften weiter. In der 37 Minute verwarf Steinert zwar den Siebenmeter, behielt aber einen kühlen Kopf und haute den Ball schließlich doch noch in den Kasten.

Bis zur 41. Minute kämpften sich die Hausherren auf drei Tore an die Füchse ran, lagen aber einige Minuten später schon wieder mit fünf Toren hinten. Das lag nur teilweise an Heinevetters Paraden, es kamen auch noch zahlreiche Fehlwürfe dazu.

Spannend wurde es, als Steinert in der 54. Minuten noch einmal auf drei Tore verkürzte. Das Publikum stand wie immer, unentwegt hinter seiner Grün-Weißen Mannschaft.

Am Ende reichte es für die Leipziger doch nicht mehr und die Füchse Berlin gewannen das Spiel mit 28:32. Wie am Saisonende üblich, ließen Mannschaft und Fans den Tag bei einer Party ausklingen.