Job mit J – Justizministerium startet neue Nachwuchskampagne

Dresden - Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow hat heute in der Justizvollzugsanstalt Dresden die neue Nachwuchskampagne „Job mit J? - Justizvollzugsbeamte“ vorgestellt. Darüber will das Sächsische Staatsministerium der Justiz motivierte Kollegen für die Arbeit in den sächsischen Justizvollzugsanstalten gewinnen.

Justizminister Sebastian Gemkow: „In den kommenden Jahren werden wir viele Justizvollzugsbeamte einstellen. Die Ausbildungskapazitäten haben wir dafür bereits auf 60 pro Jahr verdreifacht. Der Regierungsentwurf für den kommenden Doppelhaushalt sieht 88 neue Stellen für Anwärter im allgemeinen Vollzugsdienst vor. Deswegen möchte ich die Ausbildungskapazitäten zukünftig noch weiter erhöhen. Das ist notwendig, um uns auf die kommenden Herausforderungen im Justizvollzug vorzubereiten und den sächsischen Justizvollzug zukunftssicher zu gestalten. Dafür brauchen wir leistungsstarke, motivierte Bewerber.“

© Sächsische Staatskanzlei | Pawel Sosnowski

Ausbildung zum Justizvollzugsbeamten

© Sachsen Fernsehen

Die anspruchsvolle zweijährige Ausbildung beinhaltet theoretische Grundlagen, zu denen Sicherheit, Kriminologie, Psychologie, Sozialpädagogik und Justizverwaltung gehören. Praktische Einblicke in den Berufsalltag vermitteln Stationen in den Justizvollzugsanstalten, Maßregelvollzugseinrichtungen und bei freien Trägern der Sozialhilfe. Um ausreichend geeignete Bewerber zu finden, wurde die Kampagne „Job mit J?“ ins Leben gerufen. Sie soll vor allem dem Rückgang der Bewerberzahlen aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren entgegenwirken.

Bewerbung

Auf der Webseite www.job-mit-j.de können sich Interessierte detaillierter über die Kampagne informieren. Neben umfangreichen Angaben zur Tätigkeit und zum Verdienst von Justizvollzugsbeamten enthält sie Erläuterungen zum Bewerbungsverfahren und zum Ablauf der Ausbildung. Zur Kampagne gehört neben mit dem Logo beklebten Justizvollzugsfahrzeugen auch ein Infomobil, das bei öffentlichen Veranstaltungen wie dem Tag der Sachsen oder dem Offenen Regierungsviertel zum Einsatz kommt.

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