Jobcenter öffnen wieder ihre Türen für Beratungen

Dresden - Durch Corona ist die Zahl der Arbeitslosen stark angestiegen. Auch wenn Sachsen einen leichten Rückgang verzeichnet, ist es wichtig, dass die Arbeitsagenturen ihre Arbeit wieder aufnehmen. Für mehr persönlichen Kontakt unter den Hygienebedingungen wurden heute 200.000 Mund-Nase-Bedeckungen an die Einrichtungen übergeben.

Viele Sachsen mussten in den letzten Monaten mit Kurzarbeit oder sogar einer Kündigung kämpfen. In diesem Fall bieten die Jobcenter eine Perspektive. Jetzt wollen die Sächsischen Arbeitsagenturen wieder für Arbeitssuchende öffnen und haben dafür eine Spende von 200.000 Schutzmasken vom Sozialministerium erhalten.

Die Sächsische Sozialministerin, Petra Köpping sagt, die Wirtschaft müsse langsam wieder angekurbelt werden und die Jobcenter wären da eine gute Chance, viele Menschen zurück in die Arbeit zu bringen. Die Arbeitslosenzahlen in Sachen sind auf einen Stand von vor drei Jahren zurückgefallen, erklärt Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen. Unter anderem durch die Hilfspakete für die Wirtschaft sei mittlerweile schon ein Rückgang zu verzeichnen, der Hoffnung macht. Hansen erklärt, dieser Rückgang komme dadurch, dass wieder viele Menschen aus der Kurzarbeit zurück kommen und weil die Arbeitsagenturen ihre Maßnahmen schon digital hochgefahren haben. In ganz Sachsen liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 6,3 Prozent, damit sei Sachsen besser als im Bundesdurchschnitt.

Und dieser Vorsprung soll ausgebaut werden. Die Jobcenter haben wieder angefangen, Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten zu organisieren und persönlich zu vermitteln. Die Masken sollen helfen, den persönlichen Kontakt zu fördern und den Arbeitssuchenden eine bessere Beratung zu gewährleisten. 

Die persönlichen Gespräche in der Arbeitsagentur sind jedoch vorerst nur nach einer Terminvereinbarung möglich. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.arbeitsagentur.de/sachsen.