Jörg Schöner Fotoausstellung im Dresdner Stadtarchiv

Dresden - Im Dresdner Stadtarchiv hat am Montag eine neue Ausstellung von Jörg Schöner mit einer Auswahl der schönsten Fotos über die Dresdner Architektur eröffnet. Ein Trabant 1.1 mit Viertaktmotor auf dem Dresdner Neumarkt, der die Menschen magisch anzieht. Die Frauenkirche - als Ruine, im Wiederaufbau und als fertiges Bauwerk. 

Es sind solche dokumentarischen Kostbarkeiten, die das Werk des Fotografen Jörg Schöner auszeichnen. Im Dresdner Stadtarchiv hat am Montag eine Ausstellung mit einer Auswahl der Fotos über die Dresdner Architektur eröffnet. Die Schau entstand anlässlich des 75. Geburtstages von Jörg Schöner. Sie dokumentiert öffentliche Bauvorhaben des Freistaats Sachsen und der Stadt Dresden. Die ausgestellten Werke sind ein kleiner Teil der rund 32.000 großen Fotosammlung, die Professor Jörg Schöner dem Stadtarchiv vor einem Jahr übergeben hatte. 

Durch die fotografische Begleitung des Wiederaufbaus der Frauenkirche von 1993 bis 2005 entstanden eindrucksvolle Fotografien. Sie zeigen den Baufortschritt und dienen als Zeitdokumente. Auch weniger bekannte, teils unscheinbare Gebäude und Orte gehören zum Portfolio. Diese bieten aber nicht weniger interessante Einblicke in die Architektur. Ganz besonders ist hier die ehemalige Heeresbäckerei in der Albertstadt hervorzuheben. Jörg Schöner wurde 1944 in Dresden geboren. Er absolvierte eine Fotografenausbildung und diplomierte extern 1983 mit einer Dokumentation der Altstadt von Görlitz an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit 1995 ist er Mitglied im Bund Freischaffender Fotodesigner und lehrte von 1996 bis 2013 am Lehrstuhl für Darstellungslehre der TU Dresden Fotografie für Architekten. Die Ausstellung kann bis Ende Januar im Dresdner Stadtarchiv auf der Elisabeth-Boer-Straße 1 erkundet werden. Der Eintritt ist frei.