Judoclub RBS lädt zum Inklusionssportfest

Leipzig - Am Sonntagmorgen lud der JC RBS 1991 Leipzig zum Inklusionssportfest in die Turnhalle des F.- A.- Brockhaus Gymnasiums ein. Das Sportfest soll hierbei als Inklusionswettkampf fungieren.

Bei den bunt gemischten Altersklassen gehen behinderte und nichtbehinderte Sportler gemeinsam an den Start. Der Sport verbindet Menschen über alle Grenzen hinweg, wie auch Vorsitzender des JC RBS Bernd Pissoke erklärt.

Nach der gemeinsamen Erwärmung geht es für die Sportler in eine Reihe athletischer Disziplinen. Neben 50m Sprint, 1000m Gehen oder Laufen, reiht sich auch ein Judowettkampf für Jugendliche und Kinder mit ein. Ganz vorn mit dabei war auch Edith Tust. Sie ist Weltmeisterin, Europameisterin und mehrfache Deutsche Meisterin im Gehen. Das alles hat sie sich trotz Sehbehinderung hart erarbeitet. Die Athletin verrät was für sie Inklusion bedeutet.

 
© Leipzig Fernsehen
© Leipzig Fernsehen

Inklusion vermittel hierbei ein Gefühl Zugehörigkeit. In einer inklusiven Gesellschaft sind alle Menschen willkommen, ohne jemanden aufgrund verschiedener körperlicher Einschränkungen auszugrenzen. Bernd Pissoke verrät warum Sportfeste dieser Art zukünftig noch wichtiger werden.

Bereits seit 1986 ist der Verein tätig und kämpft seit dem für die erfolgreiche Inklusion aller Sportler. Denn ganz gleich, welche Fähigkeiten und Einschränkungen jemand hat, am Ende gilt das olympische Motto: Dabei sein ist alles.