Judoka starten in Saison

Für die Judoabteilung des Chemnitzer Polizeisportvereins beginnt am Wochenende das Abenteuer 2. Bundesliga.

In der neun Teams umfassenden Liga ist das Saisonziel für den Aufsteiger aus der Regionalliga klar.

Interview: Ullrich Heuschkel – Sektionsleiter Judo beim CPSV

Dafür müssen die Chemnitzer jedoch mindestens Siebenter werden.

An einem Kampftag stehen sich die Judoka in insgesamt 14 Duellen gegenüber, welche in sieben Gewichtsklassen untergliedert sind.

Wertungen erfolgen für einen Ippon, ganzer Punkt. Dabei muss der Gegner mit Kraft und Schwung auf den Rücken geworfen werden.

Und dem Waza-ari, halber Punkt. Bei dem der Rücken des Gegners nur teilweise die Matte berührt.

Darüber hinaus gibt es noch verschiedene Haltetechniken und den Yuko, wobei kein Rückenteil den Boden berührt, die zu Punktgewinnen führen.

Für alle Chemnitzer die sich gern selbst ein Bild dieser vielfältigen Kampfsportart machen wollen, ist am Samstag die Möglichkeit dazu.

Denn treffen die Judoka des CPSV auf den VFL Riesa. Wettkampfbeginn ist 17:30 Uhr in der Sporthalle an der Ernst-Wabra-Straße 34 in Chemnitz Hutholz.

Infos zum Judo:

– Judo-Kämpfer wird als Judoka bezeichnet
– die 2. Bundesliga ist in Nord- und Süd-Staffel gegliedert
– pro Kampftag wird in sieben Gewichtsklassen ein Hin- und Rückkampf ausgetragen, daraus ergeben sich 14 Kämpfe, wobei mindestens drei Judoka-Wechsel nach den Hinkämpfen vorgenommen werden müssen
– in der 2. Bundesliga wird auf einer Kampffläche von 7×7 m gekämpft, welche als Tatami bezeichnet wird
– die Kampfzeit beträgt jeweils fünf Minuten
– die verschiedenen Techniken werden hauptsächlich in
Wurftechniken (Nage Waza)
Falltechniken (Ukemi Waza)
Bodentechniken (Katame Waza)
und Schlagtechniken (Ate-Waza) unterschieden
– gepunktet werden kann durch folgende Würfe
Ippon (ganzer Punkt) – Gegner wird mit großem Teil des Rückens auf die Matte geworfen
Waza-ari (halber Punkt) – Rücken berührt nur teilweise die Matte
Yuko (großer technischer Vorteil) – kein Teil des Rückens berührt Boden
– dazu kommen noch verschiedene Haltetechniken
– nach einem Ippon ist der Kampf sofort beendet