Jüdische Gemeinde mit Sicherheitsbedenken

Chemnitz- Die jüdische Gemeinde in Chemnitz will in Zukunft die Sicherheitsmaßnahmen erhöhen. Nach dem Terroranschlag in Halle, der durch ein antisemitisches Motiv durchgeführt wurde, sind die Bedenken gestiegen.

Demnach soll an der Synagoge an Zaun errichtet werden. Außerdem könnte eine Sicherheitsschleuse den Zugang zum Gotteshaus an der Stollberger Straße absichern. In den vergangen Jahren kam es in Chemnitz immer wieder zu antisemitischen Vorfällen. Unter anderem hatten Schüler bei einem Besuch Hakenkreuze auf der Herrentoilette hinterlassen. Erst in der vergangen Woche wurde aus einer Straßenbahn vor der Synagoge ein Hitlergruß gezeigt. Laut der jüdischen Gemeinde gab es solche Vorfälle erst in den letzten Jahren. Zuvor musste man keine Bedenken haben.