Jüdische Kulturtage in Chemnitz

Chemnitz- Ab dem 29. Februar bis zu, 15. März finden in Chemnitz die 29. Tage der jüdischen Kultur statt. Eröffnet wird das Festival am Samstagabend im Schauspielhaus.

Um 19.30 Uhr wird dort die generationenübergreifende Theaterproduktion des Fritz Theaters „Koyaanisqatsi“ zu sehen sein. Im Anschluss gibt es das musikalischlyrische Programm „Tehorah“ der Sängerin Adrienne Haan. Kostenfreie Eintrittskarten gibt es an allen Vorverkaufsstellen der Theater. Die Abgabe ist jedoch auf zwei Tickets pro Person limitiert.

Die jüdischen Kulturtage in Chemnitz vereinen unterschiedliche Genres, darunter Theateraufführungen, Konzerte, Vorträge, Gespräche, Diskussionen, Lesungen, Filme sowie Führungen über den jüdischen Friedhof und ebenso im jüdischen Gemeindezentrum. Schon seit 1991 findet das Festival in Chemnitz statt. Ins Leben gerufen wurden sie von Mathias Wild, dem Pfarrer der Pauli-Kreuz-Kirchgemeinde. Er hatte es sich zu einer Lebensaufgabe gemacht, das Festival zu einem festen Bestandteil des Chemnitzer Kultur- und Geisteslebens werden zu lassen.

Das Kultur-Festival wird vom Verein Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz e.V. in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde, dem Evangelischen Forum Chemnitz und dem Bürgerverein FUER CHEMNITZ e.V. ausgerichtet. Die „Tage der jüdischen Kultur“ befördern mit ihrer kulturellen, gesellschaftlichen und religiösen Ausrichtung Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Lebensformen. Darüber hinaus sind Veranstaltungen über die Verbrechen an den Juden im Europa des 20. Jahrhunderts auch ein wesentliches Thema der „Tage der jüdischen Kultur“. Die an verschiedenen Auftrittsorten stattfindenden Kulturtage binden zugleich mehr als drei Dutzend Kooperationspartner ein.

Das ausführliche Festivalprogramm finden Sie hier.