jüdische Starsportler in Leipziger Ausstellung geehrt

Leipzig-  Noch bis zum 07. August ist in der Leipziger Innenstadt eine Ausstellung auf dem nördlichen Thomaskirchhof zu sehen, bei der vor allem ausgewählte jüdische Starsportler geehrt werden die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden.

Im Mittelpunkt stehen 17 herausragende deutsch-jüdische Sportlerpersönlichkeiten, die als Nationalspieler, Welt- und Europameister, Olympiasieger und Rekordhalter zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit zählten.
Mit überlebensgroßen Silhouetten wird an ihr Leben und ihre Erfolge erinnert.

Die Schau knüpft an das Theaterstück „Juller“ an, das im April am Theater der Jungen Welt Premiere feierte. Beide beziehen sich unter anderem auf die tragische Biografie des deutsch-jüdischen Fußball-Nationalspielers Julius Hirsch, und anderen Sportlern die nach Auschwitz deportiert und ermordet wurden.