Jüdisches Kulturprogramm für Chemnitz

Im Georgius-Agricola-Gmynasium Chemnitz sind am Donnerstagabend die 16. Tage der Jüdischen Kultur eröffnet worden.

Die Schule diente von 1945 bis 1947 als Versammlungsort der Jüdischen Gemeinde der Stadt. Deren langjähriger Vorsitzender Siegmund Rotstein erinnerte in einem Vortrag an diese Zeit.

Zu den Referenten gehörte auch der Chemnitzer Bildhauer Erik Neukirchner, der 2000 die Figuren an der Fassade des Gymnasiums erneuert hatte. Sie waren 1936 von den Nationalsozialisten entfernt worden.

In den kommenden Tagen bietet das Festival den Chemnitzern eine Vielzahl von Begegnungen, Konzerten und Lesungen. Das komplette Programm ist auch im Internet unter www.tdjk.de zu finden.

Mit den Veranstaltungstipps von SACHSEN FERNSEHEN wissen Sie immer, was in Chemnitz los ist!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar