Jugend über Alkohol und Tabak aufklären

Mittweida. Der MitmachParcours konfrontierte Jugendliche zwei Tage lang mit den sogenannten „Kavaliersdrogen“ Alkohol und Tabak.

Mittweida (UW). Rund 300 Jugendliche nutzten den MitmachParcours zu Tabak und Alkohol der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. An zwei Vormittagen konnten die Jugendlichen den Parcour kennen lernen und neue Erkenntnisse über den Genuss von Alkohol und Tabak gewinnen.
„Ziel des Parcours ist es, den Jugendlichen beizubringen, kritisch mit Alkohol umzugehen“, sagte Roland Titt von der Bundeszentrale. „Weiterhin wollen wir Impulse zum Nichtrauchen geben und diese fördern. Die Jugendlichen sollen erkennen, welches Suchtpotential in Alkohol und Tabak steckt und erfahren, wann Sucht eigentlich beginnt.“

Dabei wurde auf die jugendlichen Belange eingegangen. Interaktion stand im Vordergrund. So gab es sieben Stationen, davon fünf Spielstationen. So gab es die Station „Drunk-Buster“. Mittels einer sogenannten Rauschbrille konnten die Teilnehmer erfahren, wie schwierig die einfachsten Dinge bei 0,8 bis 1,5 Promille sind, zum Beispiel das Absolvieren eines ganz einfachen Hindernis-Parcours. Aber auch Talkshow, Images und das Tor der Entscheidung sorgten für Aufklärung und Prävention.
Der Parcours war auf Einladung des Vereins vfb Mittweida in der Stadt zu Gast.

Der Verein widmet sich vor allem der Bildung, Erziehung und Betreuung benachteiligter Jugendlicher, Kinder und besonders zu fördernder Personengruppen.

Wie dessen Geschäftsführer Ingo Friese sagte, sind Alkohol und Tabak massenverbreitet. Man wolle die Jugendlichen damit konfrontieren, damit sie darüber nachdenken. Unterstützung erhielt der Verein und die Bundeszentrale auch vom Blauen Kreuz Mittweida.

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