Jugend-Workcamp zur Beseitigung von Tornado-Schäden startet

Zwölf Jugendliche aus Dresden sind seit dem Wochenende in der polnischen Stadt Gosty 4. Sie helfen bei der Beseitigung der Schäden, die der Tornado über Polen im Juli 2009 in Gosty 4; verursacht hat. +++

„Dresden hilft“: Zwölf junge Dresdnerinnen und Dresdner haben sich am Wochenende (28.) auf die Reise in die polnische Stadt Gosty 4; gemacht. Zwei Wochen lang werden sie gemeinsam mit Jugendlichen aus Gosty 4; an einem Workcamp teilnehmen, das die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa e. V. im Bündnis „Dresden hilft“ mit der Landshauptstadt Dresden und der Stadt Gosty 4; organisiert hat. Die Teilnehmer des Workcamps werden bei der Beseitigung der Schäden helfen, die der Tornado über Polen im Juli 2009 in Gosty 4; verursacht hat.

Oberbürgermeisterin Helma Orosz hatte der befreundeten Stadt damals sofort Hilfe angeboten. Ihre Idee zu einem Jugend-Workcamp fand in Gosty 4; große Resonanz. Nun werden die deutschen und polnischen Jugendlichen unter dem Motto „Geschichte verstehen – Zukunft pflanzen“ in den nächsten Tagen u. a. neue Bäume im Stadtpark und im Park Krajewice pflanzen. Außerdem werden sie Gelegenheit bekommen, auf Entdeckung in der Geschichte Gosty 4;s und der Beziehungen zwischen ihren beiden Städten zu gehen. Die Beziehungen zwischen Gosty 4; und Dresden gehen auf die Leidensgeschichte von zwölf Widerstandskämpfern der „Schwarzen Legion“ aus Gosty 4; zurück, die 1945 in Dresden hingerichtet und begraben wurden. Das Gedenken an die Gosty 4;er Opfer des Naziregimes hat Tradition in beiden  Städten.

Vielen Dresdnern ist Gosty 4; auch durch seine Geste der Versöhnung bekannt: die großzügige Spende einer Flammenvase für den Wiederaufbau der Frauenkirche. Neben Gedenken und Versöhnung prägen Schulkontakte, Praktika für Studenten, Wirtschaftskontakte und der Sport den Austausch zwischen beiden Städten.    

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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