Jugendfeuerwehr absolviert 24-Stunden-Dienst

Die Jugendfeuerwehr Hartmannsdorf absolvierte von Donnerstag 9:00 Uhr bis Freitag 9:00 Uhr einen 24-Stunden-Dienst.

Dabei wurde ein Tag in der Berufsfeuerwehr simuliert um so den Jugendlichen einen Einblick in den Ablauf einer Feuerwehr zu geben.

Los ging es mit der Übernahme der „Schicht“ und der Einteilung der Dienste. Gleich danach stand Dienstsport im Fitness-Center auf dem Programm. Nach dem Mittagessen und der Mittagsruhe schrillte die Alarmglocke zum ersten Einsatz. Im Rathaus von Hartmannsdorf wurde eine Person im Keller bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt und die Floriansjünger hatten die Rettung der Person als Aufgabenstellung. Klar, dass es sich dabei nur um einen angenommenen Unfall handelte. Als „Opfer“ stellte sich der stellvertretende Wehrleiter von Hartmannsdorf, Thomas Vogel, zur Verfügung.

„Wir bereiten die Jugendlichen so auf den aktiven Dienst in der Feuerwehr vor, der schon längst nicht mehr nur das Löschen von Feuer betrifft“ sagte Detlef Larisch, einer von drei Betreuern der Jugendfeuerwehr Hartmannsdorf.

Wie wichtig die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren auch der Gemeinde Hartmannsdorf ist, zeigte der Bürgermeister, Uwe Weinert, der sich im Anschluss an die Übung Zeit für Gespräche mit den Jugendlichen nahm.

Ein zweiter Einsatz folgte nach dem Abendbrot. Die Jugendlichen mussten im Nutzfahrzeugmuseum in Hartmannsdorf eine Person retten, die durch eine angenommene Verpuffung verletzt wurde. Dabei wurde das Szenario so realistisch wie möglich dargestellt.

Unter der Aufsicht von erfahrenen Feuerwehrleuten werden den Jugendlichen so die Grundlagen des Feuerwehrdienstes nahe gebracht. Andreas Ehrhardt und Rene Böhme fügten hinzu „Auch die Arbeit im Team und das Zusammengehörigkeitsgefühl sollen bei diesen Übungen erlernt und vertieft werden.“ Beide sind ebenfalls Betreuer der Jugendlichen und erfahrene Feuerwehrleute. Zurück im Gerätehaus wurden die Einsätze ausgewertet.

Auch Spiel und Spaß kamen bei diesem 24-Stunden-Dienst nicht zu kurz. So wurde viel Tischtennis gespielt, gebastelt und Planspiele veranstaltet. Die Jugendlichen schliefen im Gerätehaus auf Luftmatratzen und nach einem kräftigenden Frühstück am Freitagmorgen wurde gegen 9:00 Uhr der Dienst beendet.

Nicht nur den Jugendlichen machte dieser Dienst, der nun schon zum dritten Mal durchgeführt wurde, viel Freude. Die einhellige Meinung der Floriansjünger: „Dabei kann man mehr machen als beim üblichen Dienst. Spannend sind die Übungen, die vorher nicht angekündigt sind.“

Auf der Website der Feuerwehr Hartmannsdorf, gibt es noch weitere, spannende Informationen. www.Feuerwehr-Hartmannsdorf.de