Jugendliche präsentieren innovative Geschäftsideen

Seit 2003 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Wettbewerb „Jugend gründet“. Die besten Teams kamen nun nach Leipzig um ihre Projekte einer hochkarätigen Jury zu präsentieren.+++

Zum Zwischenfinale trafen sich am Donnerstag die besten 6 Teams von „Jugend gründet“ im Herzen der Stadt. Der zwei-tägige Aufenthalt in Leipzig und die Präsentation ihrer Projekte war die erste Belohnung für die Finalisten.

Präsentiert wurde unter anderem die Produktideen „HydroBottle“, das Konzept für eine „intelligente“ Flasche die den Benutzer via Smartphone rechtzeitig ans trinken erinnert und speichert wieviel am Tag schon getrunken wurde. „Intlight“, ein intelligentes System das mit Hilfe eines am Körper befesteten Chips erkennt, in welchem Raum man sich befindet und danach das Licht regelt, sowie „Dezimalix“ eine auf Android basierenden Mathematikapp für Schüler.

Letztendlich durchsetzen konnte sich aber das Projekt von fünf Berufschülerinnen aus Frankfurt. Mit Ihrer Idee einer verstellbaren Schiene für die Werbetechnik,konnten sie die Jury von sich überzeugen:

Bisher konnte noch kein Prototyp vorgestellt werden, da bei der Präsentation erst mal nur die Ideen und Konzepte bewertet und vorgestellt wurden. Zum Finale in Wolfsburg Ende Juni allerdings, wollen die Jungunternehmerinnen ihrer Idee eine erste Form geben.

Mit dem Wettbewerb „Jugend gründet“, sollen Kinder und Jugendliche animiert werden Ihren innovativen Ideen freien Lauf zu lassen. Es soll gezeigt werden, dass man mit ein bisschen KnowHow und einer guten Idee, ein eigenes Unternehmen gründen kann. Die jüngsten Finalisten waren dieses Jahr sogar drei 9. Klässler, die eine App zum Mathelernen entworfen haben.