Jugendstilbrunnen ist ein Kleinod geworden

Limbach-Oberfrohna. Der Brunnen vor dem sanierten Gymnasium sprudelt wieder. Die Vela und Firmen der Stadt finanzierten das Vorhaben.

Limbach-Oberfrohna (UW). „Für mich geht hier ein Traum in Erfüllung“, sagte Wolfgang Engelmann, Vorsitzender der Vereinigung Ehemaliger Limbacher Absolventen, kurz Vela genannt, am wieder hergestellten Jugendstilbrunnen im Gymnasiumgelände. Die Vela hat maßgeblich mitgeholfen, dass der Brunnen jetzt wieder sprudeln kann. „Es ist ein Kleinod für die Schule geworden“, so Engelmann, der selbst das Limbacher Gymnasi-um besuchte und sich erinnert, dass der Brunnen einst bei den Einschulungen ein beliebtes Fotomotiv war.

Später , als der Brunnen marode war, verschwand er. Nachdem das Schulgebäude eine Restaurierung erfahren hatte, sollte das gesamte Jugendstilensemble mit dem Wiederaufbau des Brunnens seine Vervollkommnung erhalten. „Wir haben mit Hilfe von Fotos und persönlicher Erinnerungen ehemaliger Schüler, sowie unter Mithilfe eines Bildhauers, der sich besonders mit der Zeit des Jugendstils auskennt, eine entsprechende Konzeption für den Wiederaufbau entwickelt“, sagte Wolfgang Engelmann. „Rund 40.000 Euro kostete das Vorhaben. Das Geld aufzubringen war gar nicht so einfach.“

Mit Spenden und Beiträgen sowie mit Firmensponsoring wurde der Wiederaufbau finanziert. Auch die Stadtverwaltung unterstützte das Vorhaben. „Der Brunnen verbindet Tradition mit Zukunft“, meinte Oberbürgermeister Hans-Christian Rickauer. „Er schlägt eine Brücke vom Einst in das Heute.“