Junger Mann bei Sturz ums Leben gekommen

Am späten Freitagabend meldete sich ein 19-Jähriger über Notruf bei der Polizei.

Der aus Penig stammende junge Mann hatte gegen 20.45 Uhr mitgeteilt, sich orientierungslos in einem Waldgebiet zwischen Lunzenau und Rochsburg zu befinden. Über Familienangehörige wurde anschließend bekannt, dass der 19-Jährige Suizidabsichten geäußert habe.

Mit einem Großaufgebot suchten Einsatzkräfte der Polizei zwischen Lunzenau und Rochsburg, beidseitig der Mulde. Durch eine Handyortung konnte der Suchbereich nachfolgend verkleinert und auf das Gelände zwischen Amerika und Rochsburg begrenzt werden. Am Samstagmorgen, gegen 01.35 Uhr, fanden die Beamten den mitten im Wald abgestellten Rucksack des jungen Mannes. Der eingesetzte Fährtenhund führte die Polizisten bis zur „Rochsburger Schaukelbrücke“, von dem Vermissten fehlte aber weiterhin jede Spur.

Am Samstagvormittag, als bereits ein Polizeihubschrauber angefordert war, teilte ein Mann gegen 10.55 Uhr telefonisch mit, dass er soeben eine leblose Person, unweit der Hängebrücke Rochsburg liegend, aufgefunden habe. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Die vor Ort geführten Ermittlungen ergaben, dass es sich um den gesuchten 19-Jährigen handelte, der aus großer Höhe (ca. 50 Meter) in den Tod gestürzt war. Nach Angaben der Beamten waren an den Suchmaßnahmen 32 Polizeibeamte und ein Fährtensuchhund beteiligt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.