JuniFreunde in Grünau – Tanzfest mit viel Frauenpower

Den Geschichten in Grünau nachspüren und die Vielfalt von Leipzigs westlichstem Stadt nach außen tragen. Das ist seit einigen Monaten der Anspruch der Grünauer Bürgerredakteure. Am Wochenende waren sie zum Auftakt des diesjährigen Grünauer Kultursommers unterwegs. +++

Das Grünauer Allee-Center wurde am letzten Sonnabend wieder zur Bühne der Tanztalente. Frauenpower war angesagt beim Grünauer Tanz- und Musikfest JuniFreunde 2011. Tänzerinnen ganz verschiedener Stilrichtungen zeigten ihr Können.

„Crazy“ ging es zum Auftakt des Festivals zu. Mit der gleichnamigen Choreographie hatten „Fantasie of Dance“ so etwas wie ihr Heimspiel. Denn die Mädchen gehören zum Ensemble des Kreativitätszentrums in der Grünauer Garskestraße. Dessen Leiterin Ruth Schlorke übte in den letzten Monaten nicht nur mit den Tänzerinnen. Sie hielt auch bei der Organisation des Festivals die Fäden in der Hand.

Das Festival „JuniFreunde“ schlägt zudem tänzerisch die Brücke zu Leipzigs Partnerstädten. Darauf verwies in ihrem Grußwort Dr. Gabriele Goldfuß vom Referat Internationales der Stadt. In diesem Jahr stand die Ukraine im Mittelpunkt. Denn deren Hauptstadt Kiew und Leipzig unterhalten seit nunmehr 50 Jahren enge Beziehungen. Mit ukrainischen Volkstänzen und traditionieller Folklore erfreute das Ensemble „Singing Yavorina“ aus Kiew die Grünauer.

In die Tanzkunst des Orients entführte Natalie die Besucher des Allee-Centers. Die Leipziger Künstlerin hat sich dem Bauchtanz verschrieben und vor Ort in dieser Tanzkunst unterweisen lassen.

Als „Dankeschön an die Grünauer“ versteht Center-Managerin Tatiana Zarichna das Festival unter ihrem Dach. Das Center sei Mittelpunkt und Treffpunkt im Stadtteil und wolle es bleiben. Die Freunde Leipzigs seien gern eingeladen mitzufeiern. Besonders wichtig an JuniFreunde ist für Tatiana Zarichna, dass sich die Talente aus Grünau zeigen können.