Juniorprofessoren in Sachsen genießen Vertrauensschutz

Sachsens Wissenschaftsminister Dr. Matthias Rößler erklärte vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass sich die sächsischen Juniorprofessoren keine Sorgen um die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze machen müssen.

Auch zukünftig werden die sächsischen Hochschulen wissenschaftlichen Mitarbeitern, welche sich perspektivisch über eine Juniorprofessur qualifizieren möchten, schon jetzt Lösungen anbieten, die eine sichere Karriereplanung ermöglichen. Minister Rößler unterstrich erneut, dass das mit der Klage verfolgte Ziel einzig darin bestand, die Gleichwertigkeit von Habilitation und Juniorprofessur als Zugangsvoraussetzung für die Professur sicherzustellen. Die rechtlichen Vorgaben des Bundes wiesen aber in eine andere Richtung. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Einführung der Juniorprofessur in der vom Bund geplanten Form als mit der Grundgesetz nicht vereinbar erklärt.