Jurk fordert „Unterrichtstag in Unternehmen

„Wir brauchen kein Mehr an Theorie, sondern an Praxis. Schüler, die eigenhändig und eigenständig kleine Aufgaben meistern, lernen ihre Stärken kennen, sind interessiert mehr zu erfahren oder sich auf neuem Gebiet auszuprobieren.“

Im Zusammenhang mit der Diskussion um eine bessere Verzahnung von Schule und Wirtschaft fordert Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) einen regelmäßigen „Unterrichtstag im Unternehmen“. Er sei sicher, mit diesem Vorschlag in vielen Unternehmen auf offene Türen zu stoßen.

„Gerade in strukturschwächeren Regionen wie beispielsweise der Lausitz arbeiten Unternehmen bereits eng mit Schulen zusammen, um ihren künftigen Nachwuchs „im Auge“ und in der Region zu halten.“ Bei Unternehmensbesuchen in den vergangenen Tagen seien ihm einige Modelle vorgestellt worden. „Für den Aufbau solcher Kooperationen brauchen die Unternehmen aber die Sicherheit, dass die Schule Bestand hat. Darum darf es keine weiteren Schulschließungen geben.“

Für Projekte zur stärkeren Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft stellt der Freistaat von 2007 bis 2013 rund 104 Mio Euro aus Mitteln des ESF+komplementären Landesmitteln zur Verfügung. Hinzu kommen alle Angebote im Rahmen des gesetzlichen Auftrags der Bundesagentur für Arbeit.

Das Wirtschafts- und Arbeitsministerium hat eine Studie in Auftrag gegeben, wie die vielfältigen Angebote systematisiert und gebündelt werden können. Im September soll das Konzept mit abschließenden Handlungsempfehlungen zur systematischen Berufsorientierung vorliegen, das alle Ebenen und Partner – Wirtschaft, Bundesagentur für Arbeit, Kammern, Politik – berücksichtigt.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit

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