Jurk gegen Kürzung der Pendlerpauschale

Der sächsische Wirtschaftsminister Thomas Jurk hat sich mit Blick auf die Benzinpreise gegen die geplanten Kürzungen der Pendlerpauschale ausgesprochen.

Die Lebenshaltungskosten sind in Sachsen wegen der hohen Energiepreise zum wiederholten Mal deutlich angestiegen. Die hohen Benzinkosten reißen Löcher in die Geldbeutel. Nach der Meinung von Jurk werden die Pendler, die flexibel und mobil sind doppelt bestraft. Sie müssen einmal beim Tanken tief in die Tasche greifen und werden ein zweites Mal durch die geringere Pauschale bestraft. Er befürchtet, dass die Pendler dadurch Sachsen den Rücken drehen und ganz in andere Bundesländer bzw. in andere Länder abwandern. 2004 sind knapp 10 Prozent aller sächsischen Arbeitnehmer gependelt. Nach der neuen Regelung ab 2007 sollen nur noch die Unkosten für eine einfache Entfernung über 20 Kilometer steuerlich absetzbar sein. Im Moment können Pendler noch unabhängig vom Verkehrsmittel 30 Cent für jeden Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsplatz anführen.