Jurk: „Wir haben eine reale, keine virtuelle Krise“

Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk denkt, dass durch Kurzarbeit ein weiterer Anstieg der Arbeitslosenzahl vermieden werden kann.

Nach Ansicht von Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) war „es gut und richtig, dass sich Bund und Länder schnell auf Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft geeinigt und insbesondere Verbesserungen bei der Kurzarbeit beschlossen haben. Wir haben eine reale, keine virtuelle Krise. Die heute veröffentlichten Zahlen zeigen, dass die Unternehmen verantwortlich handeln, indem sie Kurzarbeit nutzen und Entlassungen vermeiden.“

Auch in Sachsen ist die Zahl der Arbeitslosen gestiegen und die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gesunken. Allerdings waren der Anstieg der Arbeitslosenzahl um rd. 7.600 Personen im Februar und der Rückgang der Beschäftigung von November zu Dezember 2008 – aktuellere Daten liegen nicht vor – durch Kurzarbeit deutlich gedämpft. Nach Angaben der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit kommen von den im Dezember registrierten 16.335 Kurzarbeitern in Sachsen mehr als die Hälfte aus Kleinstbetrieben mit bis zu fünf Beschäftigten. Jurk appellierte an die Unternehmen‚ die Zeit der Kurzarbeit noch stärker zur Fortbildung ihrer Mitarbeiter zu nutzen.

„Davon profitieren beide Seiten. Da in diesem Fall die BA die vom Unternehmen während der Kurzarbeit zu leistenden Beiträge zur Sozialversicherung vollständig übernimmt, profitieren die Unternehmen sogar doppelt.“

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