Justitzminister stellt innovativen Jugendstrafvollzug vor

Der sächsische Justitzminisiter Geert Mackenroth hat heute eine Alternative zur Gefängnisstrafe junger Straftäter vorgestellt.

Jugendliche Straftäter sollten außerhalb von Gefängnissen in geschlossenen Erziehungsstätten untergebracht werden, so Mackenroth. Dort könnten sie einen strukturierten Alltag mit klaren Regeln kennen lernen. Eine solche Institution gibt es bereits in Baden-Würtemberg. In dem Modellprojekt Seehaus Leonberg wird den jugendlichen Straftätern hauptsächlich Intensivtätern – nicht nur eine schulische Ausbildung vermittelt, sondern auch Normen und Grundtugenden. Durch das neue sächsische Jugendstrafvollzugsgesetz, das seit dem 01. Januar gilt, wurde der Weg für ein solches Projekt auch in Sachsen geebnet.