K.O.-Tropfen – Ein Opfer aus der Dresdner Neustadt erzählt

Die Neustadt ist bekannt als Party-Viertel von Dresden. Dresdner und Touristen strömen in die Clubs, um ausgiebig feiern. Auch die Betreiber kennen die Gefahr der Partydroge. Und versuchen ihre Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren. +++ 

Die Sommerzeit lädt in Sachsen nicht nur am Wochenende zum ausgiebigen Feiern ein. Ob auf Festivals oder in Clubs, die Feierlaune ist groß. Leider wird dabei oft die Gefahr von Partydrogen unterschätzt.

Lukas kann sich nur noch an ein paar Dinge aus der Nacht im August erinnern. Nach dem Besuch in einem Club wachte er plötzlich am frühen Morgen auf einer Straße in der Dresdner Neustadt auf. Mit ein paar Arbeitskollegen wollte er ein bisschen feiern. Was dann kam hatte er nicht erwartet.

Gegen halb neun wurde er von Freunden auf der Straße geweckt. Erst später bemerkte er den Verlust seines Handys und Geldbeutels.

Nachdem er Rücksprache mit seinen Freunden gehalten hatte wurde er stutzig und wollte der Sache auf den Grund gehen. Leider zu spät.

K.O.-Tropfen sind illegal und nicht im Handel erhältlich. In der Regel sind sie nur 4 bis maximal 12 Stunden nach der Einnahme nachweisbar. Die Täter haben somit leichtes Spiel.

Interview mit Katharina Schmidt-Göhrich, Allgemeinmedizinerin, im Video

Die Neustadt ist bekannt als das Party-Viertel von Dresden. Dresdner und Touristen strömen in die Clubs, um ausgiebig feiern. Auch die Betreiber kennen die Gefahr der Partydroge. Und versuchen ihre Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren.

Interview mit Stefan Schulz, Betreibe, im Video

Nicht nur intern versuchen die Clubs präventiv zu handeln.

Interview mit Stefan Schulz, Betreiber, im Video

Lukas ist mit einem Schrecken davon gekommen. Seine neuen Papiere kann er demnächst abholen. Er hofft für andere Betroffene auf mehr Unterstützung von der Polizei.

Bei Verdacht auf Drogenmissbrauch gilt es, vor allem schnell zu Handeln.

Interview mit Katharina Schmidt-Göhrich, Allgemeinmedizinerin

Damit es nicht soweit kommt, sollte man sein Glas lieber öfter im Auge behalten und auf fremden Getränke verzichten.