Kälte, die unter die Haut geht

Leipzig - Es ist kalt, sehr kalt. Seit Tagen machen uns die Minusgrade in Leipzig zu schaffen. Besonders leidet unsere Haut. Sie wird rissig und spröde.

Um dies zu verhindern oder zumindest zu lindern, bedarf es einiger Vorkehrungen. Um das Austrocknen der Haut zu vermeiden sollte man viel trinken und sich warm anziehen. Daneben ist auch die äußere Pflege der Haut wichtig. Ein tägliches Eincremen mit einer Feuchtigkeitscreme ist nötig. Geht es nach draußen, darf die Creme ruhig etwas fetthaltiger sein.

Für diesen Schutzfilm können nicht nur ein hoher Anteil pflanzlicher Öle sondern auch Wachs in den Cremes sein.
Doch was genau, macht die Kälte mit unserer Haut?

Durch die niedrigen Temperaturen ziehen sich die Blutgefäße zusammen und die Durchblutung ist deutlich vermindert. Die Feuchte die auf der Haut ist, kann bei der Kälte sehr reizen.

Anfällig sind meist die Ellenbogen, die Knie, die Hände und vor allem die Lippen. Sie haben eine sehr feine, zarte Hautstruktur. Hier darf man nicht den Fehler begehen darüber zu lecken. Dadurch entsteht eine dünne Frost-Schicht, die der Lippe zusätzlich zusetzt. Spürt man eine Spannung in der Lippe, sollte man lieber direkt eine Lippenpflege auftragen.

© Leipzig Fernsehen

Bei den verschiedenen Bereichen der Haut ist natürlich auch unterschiedliche Pflege von Vorteil. Bei der Handpflege sollte das Pflegeprodukt einen höheren Dexpanthenol- und auch Glyceringehalt haben. Befindet sich Glycerin jedoch in der Lippenpflege ist dies eher nachteilig. Es fördert, dass wir ständig nachcremen wollen.
Ist die Haut schon betroffen und weist Risse auf, braucht sie etwas anderes. Auch hier sind Produkte mit Dexpanthenol und Glycerin von Vorteil. So kann die Haut schneller heilen.

Richtig ausgerüstet können wir und unsere Haut der Kälte trotzen. Mit der richtigen Vorbereitung können Temperaturen unter Null uns fast nichts mehr anhaben.