„Kängurus“ feiern ersten Saisonsieg

Durch einen 3:2 (25:16, 25:21, 20:25, 22:25, 15:10)-Tie-Break-Sieg der Fighting Kangaroos Chemnitz gegen Alemannia Aachen hat das Team von Kangaroo-Trainer Mirko Pansa im zwölften Anlauf den ersehnten, ersten Saisonsieg in der 1. Bundesliga der Damen geschafft.

Nach einer 2:0-Satzführung für Chemnitz und zwei verlorenen Durchgängen nach der 10-minütigen Pause, mussten Bertolacci und Co. in den Tie-Break. Nach nervenaufreibenden 108 Spielminuten hatten die „Kängurus“ vor 830 begeisterten Zuschauern in der heimischen Richard-Hartmann-Halle mit 15:10 die Nase vorn und die ersten beiden Punkte im Netz. 

Im ersten Endspiel um den Klassenerhalt wussten beide Mannschaften, dass die besseren Nerven entscheiden würden. Den besseren Start erwischten dabei die Gastgeberinnen. Mit einem klaren 25:16 gingen die „Kängurus“ nach 24 Minuten mit 1:0 in Führung.

Im zweiten Durchgang kamen die Gäste aus Aachen dann besser ins Spiel. Dennoch reichte es für die Fighting Kangaroos zu einem 25:21. Mit einer 2:0-Führung ging es in den 10-minütigen Pause. Im dritten Spielabschnitt musste Kangaroo-Coach Mirko Pansa bereits beim Stand von 2:6 die erste Auszeit für seine „Kängurus“ nehmen. 

Mit 25:20 schaffte die Alemannia den 1:2-Satzanschluss und ging motiviert in den vierten Durchgang. Bis zum Stand von 19:19 gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen beider Teams. Eine Fünf-Punkte-Serie reichte den Gästen aus Aachen zum 25:22-Satzausgleich.

Im Tie-Break hatten die Fighting Kangaroos Chemnitz dann die besseren Nerven und ein frenetisches Publikum im Rücken. Mit 15:10 ging der fünfte Satz und damit der erste Sieg im zwölften Spiel an die Gastgeberinnen. Beste Angreiferinnen waren Josephine Dörfler (Chemnitz) mit 23 Punkten, Esther Stahl (Aachen) mit 22 Punkten und Mandy Sohr (Chemnitz) mit 17 Punkten.

Wie das Wetter auch wird – die Drehscheibe Chemnitz ist werktäglich von 18.00 Uhr an stündlich zu sehen.