„Kängurus“ zahlen weiter Lehrgeld

Die Fighting Kangaroos Chemnitz bleiben auch in ihrem dritten Saisonspiel ohne Satz- und Punktgewinn.

Beim Schweriner SC verloren die „Kängurus“ vom Chemnitzer PSV nach 68 Spielminuten mit 0:3 (18:25, 16:25, 21:25). Durch die Niederlage vor 800 Zuschauern in der Volleyballhalle am Lambrechtsgrund bleiben die CPSV-Damen vorerst auf dem letzten Tabellenplatz.

Das Team von CPSV-Coach Mirko Pansa hatte zunächst Probleme, die harten Angriffe der Gastgeberinnen zu entschärfen. Gerade in der Blockarbeit offenbarten die „Kängurus“ wiederholt einige Schwächen. Über die Stationen 3:8 und 7:16 verloren die CPSV-Damen den ersten Durchgang nach 22 Minuten mit 18:25.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes führte das Team von Mirko Pansa mit
6:5, ehe sich die routinierter auftretenden Schwerinerinnen erneut absetzen
konnten. Zur ersten technischen Auszeit lag die Mannschaft von SC-Coach
Edwin Benne wieder mit zwei Punkten vorn. Wie im vorhergehenden Durchgang spielten die „Kängurus“ gut mit, mussten aber einen erneuten Satzverlust (16:25) hinnehmen.

Im dritten Durchgang setzten sich Schwerin zunächst deutlich ab. Der
sechsfache deutsche Meister steuerte auf einen sicheren 3:0-Heimsieg gegen den Aufsteiger aus Chemnitz zu. Zwar kämpften sich die CPSV-Damen nach einem 15:21-Rückstand noch einmal auf zwei Punkte heran (21:23), dennoch reichte es nicht zum Satzerfolg. Den fälligen Matchball beim Stand von 24:21 für Schwerin versenkte Julia Retzlaff. Trotz der 0:3-Niederlage stimmte die kämpferische Einstellung im Team der Fighting Kangaroos Chemnitz.

Wie lange Bertolacci & Co. noch auf den ersten Sieg warten müssen, werden
die nächsten Spiele zeigen. Am kommenden Samstag haben die CPSV-Damen zumindest die nächste Chance dazu. Dann empfangen die Fighting Kangaroos Chemnitz in der heimischen Richard-Hartmann-Halle das Team des Köpenicker SC.

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