Kalendarischer Sommeranfang durchwachsen

Am Dienstag beginnt nun auch laut Kalender offiziell der Sommer 2011.

Mit den Temperaturen geht es an diesem Tag wieder deutlich nach oben. Während am Wochenende nur ganz vereinzelt die 20-Grad-Marke erreicht wurde, klettert das Quecksilber morgen auf 22 bis 28 Grad, im Süden wird stellenweise auch die 30-Grad-Marke angekratzt.

„Ganz trocken bleibt es allerdings nicht. Wir erwarten besonders in der Mitte ab und zu Schauer, später gibt es auch im Süden einzelne kräftige Schauer und Gewitter. Der Sommeranfang ist stellvertretend für den weiteren Sommerverlauf. Wir erwarten insgesamt einen warmen, aber wechselhaften Sommer“ so Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET.

Auch der Mittwoch bringt dem Süden wieder warmes bis heißes Wetter. Im Osten und Süden werden 26 bis 32 Grad erwartet. Dabei wird es allerdings schon wieder zunehmend schwül. Im Westen und Norden erwärmt sich die Luft auf 19 bis 25 Grad.

Am Mittwochnachmittag und am Abend gibt es dann wieder heftige Gewitter, die Deutschland von West nach Ost überqueren und für Starkregen, Hagel und Sturmböen sorgen.

Der Donnerstag ist in einigen Bundesländern ein Feiertag und wir vor allem im Südosten Bayern verregnet sein. „Dort erwarten wir bis in den Freitag hinein starke Regenfälle, lokal um die 50 Liter pro Quadratmeter und mehr“ prognostiziert Jung.

Sonst wechseln sich Sonne und Wolken ab und es gibt bei 17 bis 25 Grad nur vereinzelt Schauer. Bei Dauerregen klettert das Quecksilber an Fronleichnam nur auf 12 bis 15 Grad.

Von Freitag bis Sonntag bleibt es mit 16 bis 23 Grad deutlich kühler als morgen oder übermorgen der Fall – der Sommer setzt seine ZickZack- Fahrt fort!

Bestes und vor allem sehr beständiges Urlaubswetter herrscht dagegen überall im Mittelmeerraum. Hier scheint den ganzen Tag die Sonne und die Temperaturen erreichen von Portugal über Italien bis in die Türkei 25 bis 38 Grad.

„Für alle Menschen, die das lästige Auf und Ab beim deutschen Sommer leid sind, bietet sich hier eine gute Urlaubsalternative, vorausgesetzt man ist ein Hitze-Fan“ erklärt Diplom-Meteorologe Jung.