Kampf dem inneren Schweinehund: Wie Sie auch im Winter in Bewegung bleiben

Dunkle Wolken, niedrige Temperaturen und dazu eventuell noch Nieselregen: Während der nasskalten Wintertage braucht es einen großen Ansporn, um sich nicht einfach unter der warmen Decke zu verkriechen. Da Bewegung allerdings wichtig ist, gibt es einige Tipps, mit denen die sportliche Betätigung leichter fällt.

Die richtige Vorbereitung

Die richtige Vorbereitung hilft Ihnen dabei, sich auch tatsächlich zu motivieren. Wenn Sie sich fest vornehmen, auch bei schlechtem Wetter vor die Tür zu gehen, hilft zum Beispiel die richtige Kleidung. Wasserfeste Schuhe, ein warmer Mantel oder eine wasserabweisende Jacke und dazu vielleicht noch ein Regenschirm gehören zur Grundausstattung. Auch wenn Sie Leistungssport betreiben möchten, sind feste Schuhe und winterfeste Sportkleidung unverzichtbar.

Dazu sollten Sie sich vor dem Training ausgiebig dehnen. Zudem hilft die richtige Ernährung gerade im Winter beim Sport. Also auch, wenn es schwerfällt: Setzen Sie vor anstrengenden Betätigungen statt Tee und Kaffee auf isotonische Getränke, um Ihren Energiespeicher aufzufüllen. So bereiten Sie Ihren Körper trotz des schlechten Wetters auf intensives Training vor.

Neue Strecken finden

Egal, ob Sie nun wandern, joggen oder mit dem Fahrrad fahren: Auch bei schlechtem Wetter macht Bewegung mehr Spaß, wenn es gleichzeitig etwas zu sehen gibt. Die Umgebung der Elbe eignet sich zum Beispiel hervorragend. Neue Anreize sorgen auch direkt dafür, dass Sie den Kopf ein wenig freibekommen und aus Ihrem Alltagstrott ausbrechen können.

Sport zuhause

In der Regel können Sie natürlich auch zuhause in Bewegung bleiben. Fitnessvideos im Internet oder auf DVD, Ratgeber und Sportbücher oder Fitness-Apps bieten guten Input und helfen bei der täglichen Bewegung. Der Nachteil: An der frischen Luft sind Sie beim Sport daheim nicht. Das ist kein Problem, solange Sie Ihre Übungen mit dem regelmäßigen Gang vor die Tür kombinieren. Draußen bekommen Sie einen freien Kopf und die Decke fällt Ihnen zuhause nicht mehr so schnell auf den Kopf.

Sportpartner suchen

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Mit einer geeigneten Begleitung macht die Bewegung selbst bei schlechtem Wetter nicht nur mehr Spaß. Die gemeinsame Aktivität sorgt auch dafür, dass Sie nicht so schnell einen Rückzieher machen. Gerade an einem Tag, an dem einem so gar nicht der Sinn nach Sport steht, kann eine zweite Person dabei helfen, den inneren Schweinehund zu überwinden. Gemeinsam geht die Zeit schneller rum und man kann sich gegenseitig bestärken. Und wenn man über das Wetter fluchen möchte, ist es doch auch schön, wenn man Bestätigung bekommt.

Bewegung mit Kindern

Für Kinder ist Bewegung auch bei schlechtem Wetter extrem wichtig. Wenn die Kleinen also selbst nicht motiviert sind, sollten Sie trotzdem unbedingt auf eine regelmäßige Betätigung achten. Mit der richtigen Kleidung spricht auch nichts gegen einen Ausflug in den Park oder die eine oder andere Gummistiefelwanderung durch die Pfützen in Ihrer Straße. Wichtig ist, dass sich die Kinder austoben können und dann im Nachgang schnell wieder ins Warme und Trockene kommen.

Anreize schaffen

Gerade wenn Ihnen der Sinn überhaupt nicht nach dem Gang vor die Tür steht, ist es wichtig, dass Sie sich selbst Anreize schaffen. Ein heißes Bad, ein leckeres Wintergericht oder ein gemütlicher Abend vor dem Fernseher: Die Möglichkeiten, wie Sie sich selbst für Ihr Engagement belohnen können, sind äußerst vielfältig. Gönnen Sie sich ruhig etwas. Sie haben es sich schließlich verdient!