Kampf um Mindestlohn

Ab Donnerstag machen sich Gewerkschafter gemeinsam mit Arbeitern der Abfallwirtschaft bundesweit für den Mindestlohn stark.

So hat die Gewerkschaft ver.di am Donnerstagnachmittag unter anderem bei ASR und Becker Umweltdienste in Chemnitz Aufnahmeanträge verteilt. Diese sollen dann von den Arbeitern der Abfallwirtschaft ausgefüllt und zurück zu ver.di geschickt werden. Die Gewerkschaft möchte damit ein Zeichen setzten. 

Interview: Andreas Schubert – Fachbereichssekretär ver.di

Der Mindestlohn in dieser Branche würde laut Gewerkschaft dafür sorgen, dass der Kampf um die Aufträge nicht mehr auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird. Sogar Gerold Münster, Betriebsleiter des ASR befürwortet einen solchen Mindestlohn in der Abfallwirtschaft.

Interview: Gerold Münster – Betriebsleiter des ASR

Ver.di und die Arbeitgeberverbände hätten sich auf einen Mindestlohn von 8.02 Euro geeinigt. Nach Gewerkschaftsangaben wurde die Einführung eines Mindestlohnes für die Abfallwirtschaft auf unbestimmte Zeit vertagt, weil die FDP auf Bundesebene dagegen gestellt hat.

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