Kangaroos kämpften auf Augenhöhe

Die weiße Heimweste der Fighting Kangaroos Chemnitz hat am Samstag einen ersten Fleck bekommen.

Nach 94 Spielminuten unterlagen die Zweitliga-Volleyballerinnen gegen Spitzenreiter SV Lohhof mit 1:3 (25:21, 21:25, 22:25, 21:25).

Durch diese Niederlage rutscht das Team von Kangaroo-Coach Mirko Pansa aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses gegenüber Sinsheim und Stuttgart vorerst auf den fünften Tabellenplatz ab.

Spitzenspiele halten bekanntlich nicht immer das, was der Zuschauer erwartet. Zum Top-Spiel in der 2. Bundesliga-Süd zwischen den Fighting Kangaroos Chemnitz und dem Vorjahres-Meister SV Lohhof kamen über 550 Zuschauer in die Sporthalle an der Forststraße.
Trotz der 1:3-Niederlage dürfte es kaum ein Fan bereut haben, am Samstagabend in der Halle gewesen zu sein.

Nach 23 Minuten konnten die Chemnitzer Fans das erste Mal jubeln.
Eine 22:18-Führung ließen sich die Gastgeberinnen nicht mehr nehmen und verbuchten den ersten Satz auf ihrer Seite.
Davon völlig unbeeindruckt starteten die Gäste im nächsten Durchgang mit einer 7:0-Punkteserie. Im Satzverlauf konnte Känguru Mandy Sohr mit drei Aufschlag-Assen in Folge den 16:17-Anschluss herstellen.

Am Ende hieß es dennoch 21:25 aus Chemnitzer Sicht. Auch der dritte Spielabschnitt war bis zum Stand von 22:22 völlig offen.
Danach gingen drei Punkte in Folge an den Spitzenreiter aus Lohhof.
Beinahe hätten die Chemnitzer Volleyballerinnen im vierten Durchgang noch den entscheidenden Tie-Break-Satz erzwungen.

Das Pansa-Team führte bereits mit 20:19 und stand kurz vor dem Satzausgleich. Doch eine Fünf-Punkte-Serie der Gäste brachte Lohhof den 3:1-Auswärtssieg in einer heiß umkämpften Partie.