Karakal & Co – Inventur im Dresdner Zoo

Rund 2200 Tiere gibt es im Dresdner Zoo. Da kann man schon mal leicht den Überblick verlieren. Damit alles stimmt, kein Tier verloren geht und alle wissen wie viel Nachwuchs es gibt, gab es auch in diesem Jahr eine Inventur.

Am 22. Juni 2007 kam der kleine Kaiserschnurbarttamarin Manolo auf die Welt. Er musste mit der Hand aufgezogen werden. Seitdem hat er sich aber prächtig entwickelt und wurde auch schon in die Gruppe integriert. Seitdem wurde er aber nicht mehr gewogen. Auch das gehört neben dem Zählen zur Inventur. Den quirligen kleinen Affen auf die Waage zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Da hat sich Zievater Olaf Löhnitz eine kleine List einfallen lassen. Ein Spritze voll Griesbrei.

366 Gramm wiegt Manolo. Mehr als Olaf Löhnitz gedacht hatte. 200 Gramm waren es bei der letzten Wiegung. Insgesamt kamm 2007 434 Jungtiere in 80 Arten auf die Welt. Wie der tatsächliche Tierbestand nun wirklich ist, wird sich in den kommenden Tagen zeigen, denn in allen sieben Revieren wird kräftig gezählt. Aber der zoologische Leiter Wolfgang Ludwig ist mit dem geburtenstarken Jahr sehr zufrieden.

Bei den Karakalen kamen gleich zwei auf die Waage. Erstmals im Dresdner Zoo wurde die Gewichte der beiden Wüstenluchse Goran und Samira erfasst. Das Männchen brachte es auf fünfzehn Kilo, die Dame elf ein halb. Auch dieser Gang war nicht so einfach. Cathrin Ludwig, die Revierleiterin, hatte lange mit den beiden üben müssen. Aber Fleisch zieht immer. 

623.000 Besucher kamen im vergangenen Jahr nach Dresden. Nicht zuletzt wegen der neuen Löwenanlage. In diesem Jahr steht das nächste große Vorhaben auf dem Plan. Die Giraffenanlage soll im August fertig sein. Dann ist der Dresdner Zoo um noch eine Attraktion reicher.

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