Katastrophenübung am Flughafen Klotzsche

Blaulicht, Rauch und Feuer. Katastrophenstimmung auf dem Dresdner Flughafen Klotzsche am Sonnabend Nachmittag.

Manch einer wird sich gefragt haben, ob es auf dem Dresdner Flughafen einen Großeinsatz mit Feuerwehr und Rettungskräften gab. Ja, den gab es, aber ohne Verletzte.

Die Flughafen-Feuerwehr probte den Ernstfall mit einem brennenden Flugzeug. Die Übung trug den Namen: Lilienthal .

Das Szenario sah wie folgt aus:  Ein Pilot eines Passagierflugzeuges aus Hamburg meldet dem Dresdner Tower beim Landeanflug technische Probleme. Das rechte Hauptfahrwerk ließe sich nicht ausfahren. Die Folge. Der Pilot entschließt sich zu einer Notlandung. Die Tragfläche der Dornier 328 kommt bei der Landung auf der Landebahn auf. Trümmer fliegen durch die Luft. Auslaufendes Kerosin. Das Flugzeug mit seinen 16 Passagieren an Bord gerät in Brand. 

Zwei Fluggäste können das Flugzeug ohne Hilfe nicht mehr verlassen. Durch einen anderen Notfall in der Stadt können nur umliegende Stadtteilfeuerwehren anrücken.

Das Unfallszenario wurde so realistisch wie möglich gestaltet. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr mimten die Verletzten.

Aller zwei Jahre findet die Unfallübung statt. Dazu wird jeder Flughafen von der Luftfahrtorganisation ICAO verpflichtet. Für die Dresdner Flughafenfeuerwehr lief im diesem Jahr alles bestens.

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