Kaum Informationen zum Bildungspaket für Betroffene

Dr. Eva-Maria Stange kritisiert die mangelnden Informationen für Betroffenen zur Beantragung der Fördermittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Infos müssen Betroffene endlich direkt erreichen. +++

Dr. Eva-Maria Stange, SPD-Landtagsabgeordnete für den Dresdner Westen, kritisiert die mangelnden Informationen für die Betroffenen zur Beantragung der Fördermittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket.

Es kann nicht sein, dass die Familien bis heute keine direkten Informationen darüber erhalten haben, dass sie Förderung für Mittagessen,Vereine, Klassenfahrten, Schulbedarf und Nachhilfe beantragen können. Die Frist für die rückwirkende Beantragung ab 1. Januar 2011 wird hoffentlich nun vom 30. April auf den 30. Juni verlängert. 80 Euro sind viel Geld für Familien, die von Hartz-IV oder einem sehr geringen Einkommen leben müssen.Geld, das den Kindern zusteht, muss sie auch schnell erreichen können. Die Stadt muss zügig und direkt informieren. Der beste Weg wäre ein Elternbrief über die Kitas und Schulen. Ich frage mich, ob die Stadt Geld sparen will oder den Familien helfen?

Auch in Dresden kennen noch zu wenige Berechtigte die genauen Inhalte des Bildungspakets. Die meisten Menschen wissen nicht einmal, wie und wo sie die dafür nötigen Antragsformulare erhalten und ob sie antragsberechtigt sind.
Informationen finden Familien, die u.a.  Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Hilfen zum Lebensunterhalt erhalten auf der Internetseite www.dresden.de/bildungspaket.

Anträge sind entweder beim Jobcenteroder beim Sozialamt der Stadt zu stellen.

Quelle: Bürgerbüro Dr. Eva-Maria Stange, MdL

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