Kegelsportanlage in der Teichstraße wird eröffnet

Mit einem Sport- und Spielefest weiht der Kegelverein Leipzig Süd Weiß-Grün an diesem Wochenende seine neue Heimat auf dem kommunalen Sportplatz Teichstraße ein. Insgesamt 38.000 Euro aus der kommunalen Investitionsförderung für Sportvereine halfen den Umbau zu realisieren.

Die Kegler selbst brachten unzählige Arbeitsstunden und reichlich 8.000 Euro Eigenmittel ein. Für die Verlegung der Trinkwasserleitung, der Schleuse, des Elektroanschlusses sowie der Durchführung äußerer Baumaßnahmen am Gebäude investierte die Stadt Leipzig aus der baulichen Unterhaltung noch einmal circa 30.000 Euro.

„In Summe ist hier mit 76.000 Euro viel Geld aus dem Vereinstopf und aus dem Stadtsäckel geflossen. Aus einem ungenutzten und ungepflegten Gebäude ist nun eine wettkampffähige Kegelsportstätte entstanden. Auch durch ihr hohes eigenes Engagement haben die Mitglieder von Leipzig Süd Grün Weiß nun endlich eine verlässliche Perspektive“, konstatiert Sportamtsleiterin Kerstin Kirmes. Im Vorfeld der Hauptinvestition durch den Bauherrenverein half fachkundiges Personal des Sportamts bei der Gebäudeerschließung, da es keine Medienanbindung gab.

Die bislang angemietete Kegelbahn auf einem Grundstück in der Fockestraße musste wegen Veräußerung aufgegeben werden. Gemeinsam mit dem Amt für Sport begab sich der Vereinsvorstand auf die Suche nach einer neuen Adresse und wurde auf der Sportanlage Teichstraße fündig, welche vom Sportverein Azubi Leipzig e.V. bewirtschaftet wird. Die Kegelbahn eines dort jahrelang ungenutzten Gebäudes konnte nun reaktiviert werden. Um dem Keglerverein Sicherheit bei seiner Entwicklung und ein festes Dach zu geben, erhielt er einen 30-jährigen Pachtvertrag für das Objekt.

Im aktuellen Haushaltsjahr sieht die Investitionsförderung für Sportvereine, die kommunale Anlagen gepachtet haben, 150.000 Euro vor. Damit können – Eigenmittel der Vereine vorausgesetzt – vor allem 29 Bagatelleanschaffungen und Anträge zu beweglichem Anlagevermögen, aber auch Sanierungsmaßnahmen gefördert werden. Insgesamt lagen für das Förderjahr 2011 fast 100 Anträge mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 4,7 Mio Euro bei unterstellter städtischer Förderung von 1,3 Mio Euro vor.