Kein Frauenberuf: Immer mehr Männer als Erzieher in sächsischen Kitas

In den letzten sechs Jahren ist der Anteil von männlichen Erziehern in den Kindertagesstätten im Freistaat stark gestiegen. Seit 2006 hat sich die Anzahl von 320 auf 1.200 Erzieher fast vervierfacht. +++

Die Entwicklung wird als überaus positiv bewertet. Grund ist die Gefahr, dass immer mehr Kinder ohne männliche Bezugsperson aufwachsen. Dennoch sei die Anzahl an Erziehern in Sachsen sehr gering, da der Beruf weiterhin als reiner „Frauenjob“ angesehen werde. Um dem entgegen zu wirken, wurden die Ausbildungsmaßnahmen für männliche Erzieher erheblich erweitert. Die Chance aus einen Arbeitsplatz in sächischen Kitas ist demnach so gut wie lange nicht.

Der Bedarf im Freistaat an männlichen Pädagogen ist weiter groß, nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass es ab kommendem August einen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz gebe.