„Kein schwarzer Freitag für Manroland“

Plauen (dapd-lsc). Rund zwei Wochen vor Ablauf des vorläufigen Insolvenzverfahrens haben rund 700 Beschäftigte des Manroland-Werkes in Plauen am Freitag erneut für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert.

„Würde der Konzern sterben, wäre das grausam für die Region, die ohnehin schon von Abwanderung und fehlenden Industriearbeitsplätzen gebeutelt ist“, sagte der Bezirksbevollmächtigte der IG Metall Zwickau, Stefan Kademann. Unter dem Motto „Kein schwarzer Freitag für Manroland“ forderten die Beschäftigten den Erhalt des Werkes als eigenständigen Standort mit einer zukunftsfähigen Struktur.

Der Druckmaschinenhersteller mit den drei Standorten in Augsburg, Offenbach und Plauen hatte im November Insolvenz angemeldet.

dapd