Keine Antragsflut bei ALG II

Der Regionalagentur für Arbeit Sachsen in Chemnitz sind schon mehr als 2.000 Anträge für das Arbeitslosengeld II ins Haus geflattert.

Nach Ansicht deren Leiters Kar-Peter Fuß besteht kein Grund noch länger mit der Antragabgabe zu warten. Wie er heute sagte werden die Änderungen, insbesondere der höhere Freibetrag für Kinder unter 15 Jahren, automatisch berücksichtigt. Bisher haben mehr als die Hälfte der 250.000 Arbeitslosenhilfebezieher in Sachsen die Fragebögen zugesandt bekommen. Laut Fuß bekommen Arbeitslose, die zuerst den Antrag abgeben, auch zuerst den Bescheid und wissen, wie viel Geld es künftig geben wird.